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Die Baunscheidt-Therapie ist eine relativ junge Therapieform, die aber auf altes Wissen der Säftelehre (Humoralpathologie) zurückgreift und einen der effizientisten Ausleitverfahren darstellt.
Die Anwendung Beim Baunscheidtieren wird die Haut mittels eines Nadelkissens gereitz oder sogar penetriert. (Achtung: es sollte kein Blut fliessen ! ) Die gereizte Stelle wird anschliessend mit einem speziellen Öl eingerieben, was zu einem entzündlichen Prozess mit Blasenbildung führt. Diese werden mit Mull geschützt und nach 2 Tagen geöffnet. Diese Therapie entspricht einer Weiterentwicklung und Verfeinerung der früher verwendeten Zugpflaster und führt wie diese zu einer Ausleitung über die Haut.
Bei der Behandlung von Kindern wird auf das Reizen der Haut verzichtet und das Öl direkt aufgetragen.
Indikation chronische Gelenksbeschwerden, Mittelohrentzündungen
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