Die Indikationen für diese Kur teilen sich in 3 Bereiche
1. Gallebeschwerden
- Dyscholie ( unzureichend oder fehlerhaft zusammengesetzte Galle )
- postoperative Dyscholie ( trotz Gallenblasen OP weiteranhaltende Gallebeschwerden )
- Cholelitiasis ( Steinbildung der Galle )
- auch als Prävention von Cholelitiasis
2. Leberbeschwerden
- erhöhte Leberwerte und erhöhte Blutfettwerte
- Fettleber
- bei Stauungen der Leber und deren Folgen wie Krampfadern oder Hämorroiden
- zur Nachbehandlung nach Hepatitis
3. Beschwerden des Darmes
- temporäre wie auch chronische Obstipation
- Meteorismus ( übermässige Gasbildung )
- Divertikulitis
- Reizdarm
- unter Vorbehalt bei Morbus Crohn
Kontrandikationen
- Leberzirrhose oder akute Hepatitis / Vorsicht bei Hepatitis C
- frische Bauch OP
- Divertikulose im fortgeschrittenen Stadium ( Gefahr der Perforation )
- akute Entzündung der Gallenblase oder ein zu weit fortgeschrittenes Steinleiden ( Gefahr der Perforation )
- Colitis Ulcerosa
- zudem setzt die Kur einen vertretbaren Allgemeinzustand voraus
Prognose
Beurteilung Galleleiden ( Dyscholie):
Gute Prognose, da die Gallenwege gereinigt werden und die Bitterstoffe zu einer ausgeglichenen Zusammensetzung der Galle führen.
Beurteilung Gallensteine und Gallengries ( Cholelitiasis):
Gute Prognose bei Gallengries, da dieser mittels Gallefluss ausgeschwemmt werden kann. Ebenso eine gute Prognose bei kleineren amorphen Steinen.
Indifferente Prognose bei kristallinen Steinen, da diese nur operativ entfernt werden können. Es gilt aber anzumerken, dass bei vielen Steinpatienten nicht der Stein für sich Probleme verursacht, sondern die mangelhafte Zusammensetzung der Galle, die den Stein erst entstehen liess. Hier setzt unsere Kur an, und wir können stolz auf eine lange Liste von Patienten verweisen, die nach unserer Kur bestens und beschwerdefrei mit Ihren Steinen leben.
Beurteilung postoperativer Gallebeschwerden
sehr gute Prognose bei anhaltenden Gallebeschwerden trotz Gallenblasenentfernung
Restrisiko Gallenkollik
Unsere Kur stellt einen massiven physikalischen und phytotherapeutischen Reiz dar, bei dem es zu Reaktionen kommen kann. Wir verstehen auch die im Zusammenhang mit der Ölkur berechtigte Angst vor einer Gallenkollik, verweisen aber auf unser statistisches Restrisiko von unter 1 % in den vergangenen 30 Jahren.
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